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Zweimal NEIN zu starren Lösungen

27. September 2026 – Die Mitte begrüsst die deutliche Ablehnung der Neutralitätsinitiative und der Ernährungsinitiative an der Urne. Dieses doppelte NEIN erhält den aussen- und sicherheitspolitischen Handlungsspielraum der Schweiz und verhindert starre Vorgaben für unsere Landwirtschaft und Ernährung.

Heute hat die Schweizer Stimmbevölkerung die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative deutlich abgelehnt. Die Mitte begrüsst dieses klare Ergebnis. 

Mit der Ablehnung der Neutralitätsinitiative bleibt der aussen- und sicherheitspolitischen Handlungsspielraum der Schweiz erhalten. In einem unsicheren internationalen Umfeld stärken wir unsere Sicherheit nicht durch Abschottung, sondern durch eine glaubwürdige bewaffnete Neutralität, eine starke Verteidigung und eine gezielte Zusammenarbeit mit unseren Partnern.

Die Ablehnung der Ernährungsinitiative bestätigt aus Sicht der Mitte, dass wichtige Ziele wie die Versorgungssicherheit und der Schutz unserer Ressourcen mit umsetzbaren Massnahmen verfolgt werden müssen – und nicht mit starren und unrealistischen Vorgaben in der Verfassung.

Unsere Sicherheit stärken, nicht unsere Isolation

Die Schweiz ist bereits neutral. Die Neutralitätsinitiative hätte sie weder neutraler noch sicherer gemacht. Im Gegenteil: Sie hätte den aussen- und sicherheitspolitischen Handlungsspielraum der Schweiz eingeschränkt.

Die Ablehnung der Neutralitätsinitiative ermöglicht es der Schweiz, wie bis anhin neutral zu bleiben, ohne auf ihre Handlungsfähigkeit zu verzichten. Unsere Sicherheit erfordert eine glaubwürdige Neutralität, eine starke Verteidigung und die Möglichkeit, mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten.
Philipp Matthias Bregy

In einem zunehmend instabilen internationalen Umfeld hat die Sicherheit der Schweiz klare Priorität. Unser Land muss seine Verteidigungsfähigkeit stärken, sich auf neue Bedrohungen vorbereiten und mit seinen Partnern zusammenarbeiten. Gemeinsame Übungen, der Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit in Bereichen wie der Cybersicherheit tragen zu unserer Sicherheit bei, ohne unsere Neutralität infrage zu stellen.

Wichtige Ziele, aber der falsche Weg

Die Ablehnung der Ernährungsinitiative stellt die Bedeutung der Versorgungssicherheit, einer starken einheimischen Landwirtschaft, von sauberem Trinkwasser und eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen nicht infrage. Die Mitte teilt diese Ziele.

Das Nein zur Ernährungsinitiative ist kein Nein zur Nachhaltigkeit. Wir wollen die inländische Produktion und die Versorgungssicherheit stärken – mit Lösungen, die zu den Realitäten unserer Schweizer Landwirtschaft passen, statt mit starren Zielen in der Verfassung.
Yvonne Bürgin

Die Initiative setzte jedoch auf unrealistische Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Die Schweiz braucht Rahmenbedingungen, die es ihrer Landwirtschaft ermöglichen, nachhaltig qualitativ hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Unsere Versorgungssicherheit muss mit umsetzbaren Massnahmen gestärkt werden – und nicht mit starren Verfassungszielen und zusätzlichen staatlichen Vorgaben.

Mit Verantwortung Ziele erreichen

Für Die Mitte ist der Auftrag klar: Die Schweiz muss neutral, sicher und handlungsfähig bleiben. Gleichzeitig muss sie ihre Lebensmittelversorgung langfristig sichern und ihrer Landwirtschaft gute Perspektiven bieten. Diese Ziele erfordern Verantwortung, Zusammenarbeit und Lösungen, die mehrheitsfähig sind.

 

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