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Delegiertenversammlung: Die Mitte lehnt die Chaos-Initiative klar ab 

28. März 2026 – Die Delegierten der Mitte Schweiz haben an ihrer Versammlung in Zug ihre Ausrichtung auf konstruktive Lösungen bekräftigt. Sie lehnen die Initiative ’Keine 10-Millionen-Schweiz!’ klar ab, da sie den bilateralen Weg gefährdet und nur Scheinlösungen zu den Herausforderungen des Wachstums bietet. Zudem unterstützen sie die Revision des Zivildienstgesetzes.

Am 28. März trafen sich die Delegierten der Mitte Schweiz zu ihrer ersten Versammlung im Jahr 2026 in Zug. In ihren Beschlüssen lehnten sie die Initiative ’Keine 10-Millionen-Schweiz!’ deutlich ab und teilten damit die Bedenken von Parteipräsident Philipp Matthias Bregy. In seiner Rede betonte er, dass es sich um eine Scheinlösung handle, die die Schweiz isolieren und den bilateralen Weg sowie Arbeitsplätze – insbesondere in den KMU – gefährden würde.

Wer Arbeitsplätze gefährdet, gefährdet letztlich Wohlstand, Stabilität und auch Sicherheit.
Philipp Matthias Bregy

Mit diesem Entscheid bekräftigen die Delegierten ihre Unterstützung für eine Politik, die auf qualitatives Wachstum setzt – getragen von Innovation, einer besseren Nutzung bestehender Infrastrukturen, einem modernen Arbeitsmarkt und einem erleichterten Zubau von Wohnraum.  

Diese Initiative gaukelt einfache Antworten auf komplexe Fragen vor. In Wirklichkeit löst sie kein Problem – ganz im Gegenteil.
Yvonne Bürgin

Mit grosser Mehrheit sprachen sich die Delegierten zudem für die Revision des Zivildienstgesetzes aus.  Sie erachten diese als zentral für die Sicherung der Armeebestände und die Gewährleistung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz.

Wir sind überzeugt: Das ‹Wie› der Mitte ist moderner, gerechter und einfacher.
Philipp Matthias Bregy

In seiner Rede kündigte Philipp Matthias Bregy zudem an, dass die Gremien der Mitte entschieden haben, an der Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» festzuhalten. Nach der Abstimmung vom 8. März gehe es nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie bei der Abschaffung der Heiratsstrafe. Die Mitte will eine moderne, faire und einfache Lösung vorlegen, die unterschiedliche Lebensmodelle berücksichtigt und weder Familien noch Care-Arbeit benachteiligt.

Eine glaubwürdige Armee mit transparenter Finanzierung

Bundesrat Martin Pfister wies in seiner Ansprache auf die verschärfte internationale Sicherheitslage hin. Angesichts der Rückkehr des Krieges nach Europa, hybrider Bedrohungen und geopolitischer Unsicherheiten betonte er die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz zu stärken. Die Mitte unterstützt diesen Kurs und setzt sich für eine glaubwürdige, gut ausgerüstete und durch eine Mehrwehrtsteuererhöhung transparent finanzierte Armee ein.

Wahlen für wichtige Funktionen der Mitte Schweiz

An der Delegiertenversammlung fanden zudem Ergänzungswahlen für das Parteipräsidium statt. Die Delegierten wählten:

  • Marianne Binder-Keller, Ständerätin (AG), zur Vizepräsidentin
  • Karin Stadelmann zur Vizepräsidentin der Partei
  • Philipp Kutter, Nationalrat (ZH), zum Vizepräsidenten der Partei
  • Regina Durrer-Knobel, Nationalrätin (NW), zum Mitglied des Parteipräsidiums
  • Isabelle Chappuis, Nationalrätin (VD), zum Mitglied des Parteipräsidiums
  • Simon Stadler, Nationalrat (UR), zum Kampagnenleiter für die Eidgenössischen Wahlen 2027

Die Mitte gratuliert den Gewählten herzlich und freut sich darauf, gemeinsam mit ihnen ihr Engagement für die Schweiz weiterzuführen.

In einem zunehmend unsicheren internationalen Umfeld und angesichts wachsender Herausforderungen hält Die Mitte fest: Die Schweiz braucht Stabilität, Verantwortung und konkrete Lösungen für die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Getreu ihrer DNA wird sich die Partei weiterhin für eine Politik einsetzen, die verbindet und pragmatische Antworten auf die Anliegen der Bevölkerung liefert.

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