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Die Mitte fordert nachhaltiges Wachstum für die Schweiz

20. März 2026 – Nach ihrer Fraktionsklausur zu den grossen Herausforderungen in den Bereichen Wachstum, Infrastruktur und Wohnen geht Die Mitte den nächsten Schritt: Die Fraktion hat heute zwei Motionen und fünf Postulate eingereicht. Ziel ist es, konkrete und ausgewogene Antworten auf die Sorgen der Bevölkerung zu geben – fern von leeren Parolen und gefährlichen Scheinlösungen.

Steigende Mieten, überlastete Verkehrssysteme, Druck auf die Infrastruktur und Fachkräftemangel: Die Herausforderungen sind bekannt und im Alltag der Schweizer Bevölkerung deutlich spürbar. Für Die Mitte ist klar: Wirtschaftswachstum und Lebensqualität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen mit pragmatischen und wirksamen Lösungen in Einklang gebracht werden.

Konkrete Lösungen statt Parolen

Mit der Einreichung von zwei Motionen und fünf Postulaten setzt Die Mitte die Ergebnisse ihrer Klausur vom Januar konkret um. Die Vorstösse zielen darauf ab, die Situation in drei zentralen Bereichen zu verbessern: Wirtschaftswachstum, Infrastruktur und Arbeitswelt sowie Wohnen.

Anstatt auf ein Wachstum zu setzen, das allein auf Bevölkerungszunahme oder steigenden Ressourcenverbrauch ausgerichtet ist, will Die Mitte die Qualität des Wachstums stärken. Eine Motion fordert deshalb, die totale Faktorproduktivität als ergänzende Kennzahl zum BIP in die wirtschaftspolitische Berichterstattung zu integrieren, um Effizienz, Innovation und Nachhaltigkeit besser abzubilden.

In dieselbe Richtung geht ein Postulat, das die Innovationshemmnisse – insbesondere für KMU – identifizieren soll, um eine Wirtschaft zu fördern, die mit den vorhandenen Ressourcen mehr Wertschöpfung erzielt.

Arbeitskräftepotenzial nutzen und Rahmenbedingungen modernisieren

Angesichts des Fachkräftemangels schlägt Die Mitte konkrete Massnahmen vor, um das inländische Arbeitskräftepotenzial besser zu nutzen. Ein Postulat fordert, flexible Erwerbsverläufe für Personen über 55 Jahre zu fördern, um schrittweise Übergänge zu ermöglichen und die Erfahrung besser zu nutzen.

Zudem will Die Mitte das Arbeitsrecht an die heutigen Realitäten anpassen. Eine Motion zielt darauf ab, die gesetzlichen Grundlagen zu modernisieren und stärker auf die Bedürfnisse der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft auszurichten – insbesondere in Bezug auf Homeoffice, flexible Arbeitsformen und die Arbeitszeitgestaltung.

Ein weiteres Postulat schlägt vor, den Sozialpartnern mehr Handlungsspielraum zu geben, damit sie branchenspezifische Lösungen entwickeln können – bei gleichbleibend hohem Schutzniveau für die Arbeitnehmenden.

Diese Entwicklungen tragen auch dazu bei, Mobilitätsspitzen zu reduzieren. Ein Postulat verlangt zu prüfen, wie Verkehrsströme besser über den Tag verteilt werden können – etwa durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder innovative Logistiklösungen.

Beim Wohnen und bei der Infrastruktur ansetzen

Im Bereich Wohnen konzentriert sich Die Mitte auf rasch umsetzbare Lösungen. Ein Postulat fordert, die Verdichtung im Bestand zu erleichtern – insbesondere durch Aufstockungen und Ergänzungsbauten. So kann zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden, ohne neue Flächen zu beanspruchen oder günstigen Wohnraum zu verdrängen.

Mit weiteren Interpellationen verlangt Die Mitte unter anderem Antworten darauf, wie Geschäfts- und Büroliegenschaften in Wohnraum umgewandelt und wie Bundesliegenschaften für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden können.

Grundsätzlich setzt Die Mitte auf eine intelligentere und effizientere Nutzung der bestehenden Infrastrukturen, anstatt auf einen kostspieligen Ausbau, der zunehmend an räumliche und ökologische Grenzen stösst.

Verantwortung statt gefährlicher Scheinlösungen

Im Gegensatz zur Initiative «Keine Schweiz mit 10 Millionen!» setzen diese Vorschläge bei den tatsächlichen Ursachen an. Die Initiative bietet keine konkreten Lösungen und gefährdet die bilateralen Verträge – mit schwerwiegenden Folgen für Arbeitsplätze, Wohlstand und Versorgungssicherheit.

Die Herausforderungen sind real – aber sie lassen sich nicht mit einem starren Bevölkerungsdeckel lösen. Mit unseren Vorschlägen zeigen wir, dass konkrete Verbesserungen im Alltag möglich sind.
Yvonne Bürgin

Mit diesen Vorstössen zeigt Die Mitte, dass sie die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt, ohne die Grundlagen des Wohlstands zu gefährden. Die Fraktion wird sich weiterhin für realistische, mehrheitsfähige Lösungen einsetzen, die die Lebensqualität in der Schweiz nachhaltig stärken.

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