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Die Mitte stärkt die technologische Souveränität: Motion zur Förderung der Innovation im Bereich Sicherheit und Verteidigung eingereicht 

18. Dezember 2025 – Die Mitte nimmt die zunehmenden Sicherheitsbedenken der Bevölkerung ernst und setzt sich für eine moderne Sicherheitspolitik und eine verteidigungsfähige Schweiz ein. Mit einer neuen Motion zur Förderung innovativer Sicherheits- und Verteidigungstechnologien fordern Nationalrätin Isabelle Chappuis und Ständerat Benedikt Würth nun Massnahmen.

Mit der Motion «Förderung der Innovation im Bereich Sicherheit und Verteidigung durch armasuisse» setzt Die Mitte ein klares Zeichen für eine moderne und vorausschauende Sicherheitspolitik. Die Motion beauftragt den Bundesrat, unter der Leitung von armasuisse ein nationales Innovationsprogramm aufzubauen, das zukunftsweisende, sicherheitsrelevante Technologien gezielt entwickelt und fördert

Ein Innovationsschub für die Sicherheit der Schweiz

In einem Umfeld hybrider Bedrohungen – von Cyberangriffen über Drohnensysteme bis hin zu subtilen und schleichenden Einflussoperationen sowie kognitiven Bedrohungen – muss die Schweiz ihre Fähigkeiten stärken und die sicherheitsrelevante Innovation gezielt fördern. Die Schweiz ist bekannt für ihre Innovationen; diese Stärke soll nun gezielt für die nationale Sicherheit genutzt werden. Das Programm soll Forschung, Wirtschaft und Verwaltung enger vernetzen und die Entwicklung direkt anwendbarer, skalierbarer Lösungen ermöglichen.

Die Schweiz ist bekannt für ihre Innovationen; diese Stärke soll nun gezielt für die nationale Sicherheit genutzt werden.
Isabelle Chappuis

Technologische Führungsfähigkeit stärkt Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit

Gezielt geförderte Innovation reduziert Abhängigkeiten von ausländischen Zulieferern, erhöht die Verteidigungsfähigkeit und stärkt gleichzeitig die Schweizer Industrie. Dabei geht es auch um Souveränität: über eigenes Know-how, eigene Technologien und in der Schweiz entwickelte Lösungen zu verfügen, um kritische Abhängigkeiten zu reduzieren und unseren Handlungsspielraum in einer zunehmend instabilen Welt zu sichern. Internationale Beispiele wie die US-amerikanische DARPA zeigen, welches Potenzial disruptive Technologien entfalten können.

Gezielt geförderte Innovation reduziert Abhängigkeiten von ausländischen Zulieferern, erhöht die Verteidigungsfähigkeit und stärkt gleichzeitig die Schweizer Industrie.
Benedikt Würth

Die Motion sieht vor, dass armasuisse Wissenschaft und Technologie die Leitung des Innovationsprogramms übernimmt. Eine neue gesetzliche Grundlage ist dafür nicht erforderlich. Zudem soll für den Space-Bereich die Rolle des bundesnahen Betriebs Beyond Gravity geprüft werden.

Im Einklang mit der Rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates

Die Finanzierung erfolgt über das reguläre Armeebudget. Die Motion unterstützt damit einen zentralen Pfeiler der Rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates vom 20. Juni 2025, welche die Stärkung der sicherheitsrelevanten Innovation ausdrücklich vorsieht.

Sicherheit als Voraussetzung für Freiheit, Wohlstand und Zusammenhalt

Für Die Mitte ist klar: Sicherheit muss wieder ins Zentrum der Schweizer Politik rücken. Eine moderne Armee braucht moderne Werkzeuge – von Cyber- und Drohnenabwehr über Satellitenkommunikation bis zur Weiterentwicklung klassischer Verteidigungsfähigkeiten. Auch Polizei, Bevölkerungsschutz oder das Grenzwachtkorps werden durch innovative Instrumente gestärkt und damit ebenso der Schutz der Bevölkerung.

Gezielte Innovation ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für die Souveränität, Stabilität und Sicherheit der Schweiz.

Mit der Motion Würth/Chappuis leistet Die Mitte einen konkreten und zukunftsgerichteten Beitrag zur Stärkung der technologischen und sicherheitspolitischen Handlungsfähigkeit und zur Verteidigungsfähigkeit unseres Landes.

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