5. September 2026 – Parteipräsident Philipp Matthias Bregy positionierte Die Mitte an der Delegiertenversammlung in Fribourg als aktive Kraft gegen die zunehmende Polarisierung. Bundesrat Martin Pfister sprach zur Sicherheit der Schweiz. Zudem fasste die Versammlung zweimal die JA-Parole – zum Kriegsmaterialgesetz und zur Zusatzfinanzierung der 13. AHV-Rente.
Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen – von Sicherheit und Energie über Gesundheit und Sozialwerke bis zur Sicherung unseres Wohlstands. Die Mitte will diese Fragen nicht den politischen Polen überlassen, sondern Probleme klar benennen, Ziele setzen und mehrheitsfähige Lösungen schaffen.
Die Pole können Probleme zuspitzen. Eine starke Mitte muss sie lösen.
Die Mitte ist eine eigenständige politische Kraft mit einem klaren Kompass aus Freiheit, Solidarität und Verantwortung. Sie bleibt beim Ziel konsequent und beim Weg pragmatisch. Daraus folgen drei Versprechen: Die Schweiz muss ihre Bevölkerung schützen und handlungsfähig bleiben. Politik muss fair sein – gegenüber unterschiedlichen Lebensrealitäten und der nächsten Generation. Und wer Verantwortung übernimmt, soll auch morgen Perspektiven haben.
Diesen Kurs will Die Mitte bis 2027 weiter stärken und aus eigener Kraft zulegen. Wer im Parlament Mehrheiten schafft und Verantwortung übernimmt, soll auch in der Landesregierung angemessen vertreten sein.
Fairness-Initiative: verbindlicher Auftrag für steuerliche Gleichbehandlung
Mit dem Kampagnenauftakt für die Fairness-Initiative setzt Die Mitte ein klares Zeichen gegen die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren. Die Initiative schafft einen verbindlichen Verfassungsauftrag zur steuerlichen Gleichbehandlung von Ehepaaren bei der direkten Bundessteuer.
Wird sie angenommen, muss das Parlament diesen Auftrag umsetzen und für eine kohärente Gesetzgebung auf allen Staatsebenen sorgen. Die Frage ist deshalb nicht, ob die Fairness-Initiative Folgen für die Umsetzung hat, sondern wie das Parlament die neue Verfassungslage gesetzgeberisch umsetzt. Karin Stadelmann, Vizepräsidentin der Mitte Schweiz, lancierte in Fribourg die Kampagne im Hinblick auf die Abstimmung vom 29. November.
Martin Pfister zur Sicherheit der Schweiz
Bundesrat Martin Pfister sprach zu den Delegierten über die Sicherheit der Schweiz und die Neutralität. Für Die Mitte muss die Schweiz auch in einer veränderten geopolitischen Lage sicherheitspolitisch handlungsfähig bleiben. Die Neutralitätsinitiative lehnt sie deshalb ab, weil sie den Handlungsspielraum der Schweiz unnötig einschränken würde.
Zweimal JA
Die Delegierten beschlossen die JA-Parole zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes. Eine verteidigungsfähige Schweiz braucht eine starke industrielle Basis, eigenes Know-how und verlässliche internationale Partnerschaften. Gleichzeitig bleiben Neutralitätsrecht, Völkerrecht und die politische Verantwortung verbindlich.
Ebenfalls beschlossen die Delegierten die JA-Parole zur Zusatzfinanzierung der 13. AHV-Rente. Der Volksentscheid zur Einführung der zusätzlichen Rente muss nun verantwortungsvoll und verlässlich finanziert werden.