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Lösungen statt Isolation: Gegenvorschlag zur «Keine-10-Millionen-Schweiz»-Initiative nötig
15. Dezember 2025 – Die Mitte nimmt die Sorgen der Bevölkerung zur Zuwanderung ernst und fordert Lösungen statt Wegschauen. Sie warnt vor den Risiken der «Keine-10-Millionen-Schweiz»-Initiative, die den bilateralen Weg gefährdet und zentrale Interessen der Schweiz aufs Spiel setzt. Weil die Initiative realistische Annahmechancen hat, setzt sich Die Mitte an der heutigen ständerätlichen Beratung für einen direkten Gegenvorschlag ein, der Wachstum gezielt steuert und die Schweiz nicht in die Isolation führt.
Die Zuwanderung prägt unser Land. Sie stärkt die Schweizer Wirtschaft, fängt Fachkräftemangel auf und sichert Wachstum sowie Wohlstand. Gleichzeitig hat sie auch direkt spürbare Auswirkungen auf die Bevölkerung: steigende Mieten, vollere Züge und zunehmender Dichtestress. Diese Sorgen sind real: Sie müssen ernst genommen und gemeinsam angepackt werden. Denn gefährlich ist nicht die Zuwanderung selbst, gefährlich ist das Wegschauen.
Die Initiative darf nicht unterschätzt werden. Sie hat realistische Chancen, an der Urne angenommen zu werden.
Initiative nicht unterschätzen
Die von Tamedia und 20 Minuten publizierten Stimmabsichten zeigen: Die «Keine-10-Millionen-Schweiz»-Initiative der SVP darf nicht unterschätzt werden. Sie hat realistische Chancen, an der Urne angenommen zu werden. Die Geschichte mahnt jedoch: 2014 wurde die Masseneinwanderungsinitiative in den Umfragen abgelehnt, an der Urne aber angenommen. Die Gegner dürfen sich daher nicht in Sicherheit wiegen. Die Initiative ist zudem gefährlich. Sie sieht einen Kündigungsauftrag vor, der die Beziehungen zur Europäischen Union infrage stellt und den bilateralen Weg gefährdet. Eine Annahme würde damit zentrale Interessen der Schweiz aufs Spiel setzen – wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich.
Der Gegenvorschlag ermöglicht eine Steuerung des Wachstums und bietet eine griffige, realistische Antwort auf die Herausforderungen der Zuwanderung.
Gegenvorschlag als realistische Antwort
Die Mitte setzt sich deshalb in der heutigen Beratung im Ständerat wiederum für einen direkten Gegenvorschlag auf Verfassungsebene ein. Dieser ermöglicht eine Steuerung des Wachstums und bietet eine griffige, realistische Antwort auf die Herausforderungen der Zuwanderung. Gleichzeitig verhindert er, dass die Schweiz den bilateralen Weg gefährdet und sich von ihrem wichtigsten Handelspartner isoliert, die Wirtschaft schwächt und die Souveränität untergräbt