Nominierungsprozess zur Nachfolge von Gerhard Pfister eröffnet
27. März 2025 – Gerhard Pfister hat am 6. Januar 2025 seinen Rücktritt als Parteipräsident der Mitte Schweiz per Ende Juni 2025 bekannt gegeben. Die Mitte eröffnet heute den Nominierungsprozess zu seiner Nachfolge. Die Nominierung der Kandidierenden erfolgt bis am 28. April 2025 durch die Mitte-Kantonalparteien. Am 28. Juni 2025 erfolgt die Wahl an der Delegiertenversammlung in Bern.
Heute hat die konstituierende Sitzung der Findungskommission zur Nachfolge von Parteipräsident Gerhard Pfister stattgefunden. Damit hat die Kommission unter der Leitung von Charles Juillard (Vizepräsident und Ständerat JU) ihre Arbeit aufgenommen. Die weiteren Mitglieder der Kommission sind: Kevin Brunold (Grossrat und Präsident Kantonalpartei GR), Regina Durrer-Knobel als Vize-Präsidentin der Findungskommission (Mitglied Fraktionsvorstand und Nationalrätin NW), Giorgio Fonio (Nationalrat TI), Jan Gnägi (Mitglied des Parteipräsidiums und Geschäftsführer Kantonalpartei BE), Marie-France Roth Pasquier (Mitglied des Parteipräsidiums und Nationalrätin FR), Franziska Steiner-Kaufmann (Präsidentin Kantonalpartei SG und Kantonsrätin) und Heidi Z’Graggen (Ständerätin UR).
Nominierung durch Mitte-Kantonalparteien
Die Nominierung der Kandidierenden erfolgt durch die Mitte-Kantonalparteien. Diese werden eingeladen, der Findungskommission bis zum Montag, 28. April 2025 Mittag ihre Kandidierenden zu melden. Die Findungskommission wird an ihrer Sitzung vom 2. Mai 2025 die eingereichten Kandidaturen prüfen und anlässlich von Anhörungen validieren. Die dafür definierten Kriterien richten sich nach dem Anforderungsprofil für das Amt als Parteipräsidentin oder Parteipräsident.
Anforderungskriterien
Neu an der Parteispitze soll eine führungsstarke Persönlichkeit mit strategischem Weitblick, politischer Erfahrung und ausgeprägter Kommunikationsstärke sein. Sie sollte Die Mitte Schweiz klar positionieren, komplexe Themen verständlich vermitteln sowie die verschiedenen Anliegen der Parteimitglieder moderieren. Die Mitgliedschaft in der Mitte-Bundeshaus-Fraktion stellt die Anbindung an die nationale Politik sicher. Erwartet werden zudem langjährige politische Erfahrung, idealerweise in Exekutive oder Legislative, ein breites Netzwerk sowie Führungserfahrung. Belastbarkeit, souveränes Auftreten, Deutsch- und Französischkenntnisse sowie Medienaffinität sind essenziell. Neben der Weiterentwicklung der Parteistrategie gestaltet die neue Parteispitze insbesondere die Wahlkampagne für die eidgenössischen Wahlen 2027 sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Bundesrat, Fraktion und Kantonalparteien.
Wahl an Delegiertenversammlung
Die Wahl der neuen Parteipräsidentin oder des neuen Parteipräsidenten findet im Rahmen der Delegiertenversammlung am 28. Juni 2025 in Bern statt. An diesem Tag entscheiden die Delegierten über die künftige Führung der Partei und setzen damit eine wichtige Weichenstellung für deren Weiterentwicklung in den kommenden Jahren. Dies geschieht nach der prägenden und erfolgreichen Öffnung und Fusion zur Partei Die Mitte ab 2021 unter der Leitung von Parteipräsident Gerhard Pfister.