Rede Parteipräsident Philipp Matthias Bregy, Nationalrat (VS)
28. März 2026 – Rede des Parteipräsidenten und Nationalrats (VS) Philipp Matthias Bregy anlässlich der Delegiertenversammlung der Mitte Schweiz. Es gilt das gesprochene Wort.
Geschätzte Anwesende
Ich freue mich, heute hier in Zug zu sein. Wer ein Freund Der Mitte ist, ist auch ein Freund des Kantons Zug. Und als Walliser weiss ich um die Verdienste des Kantons Zug für den finanziellen Zusammenhalt der Schweiz.
Die Beziehung zwischen unserer Partei und dem Kanton ist irgendwie symbiotisch. Die Mitte prägt den Kanton Zug. Und der Kanton Zug mit brillanten Köpfen die Mitte. Wer weiss: Vielleicht bringt der Kanton Zug ja noch weitere Pfisters hervor?
Ich würde diese Rede gerne mit solcher Freude weiterführen. Doch die Weltlage ist zu düster, um zu feiern.
Manchmal kommt es mir vor, als hätte jemand die Uhr um Jahrzehnte zurückgedreht. In die Zeit vor und während des Kalten Krieges, in eine Zeit der reinen Machtpolitik.
Auch die Schweiz bleibt davon nicht unberührt. Der Ton wird auch hier ruppiger und martialischer. Viele Menschen fragen sich darum zu Recht: Bleibt die Schweiz auch in Zukunft ein Land der Stabilität und der Sicherheit?
Ganz ehrlich, ich weiss es nicht. Ich weiss aber, dass es gerade in solchen Zeiten eine Kraft braucht, welche die Schweiz – und besonders den Mittelstand – konstruktiv voranbringt statt polarisiert. Diese Kraft ist Die Mitte.
Dass die Wahlbevölkerung unsere Politik schätzt, hat sie am 8. März einmal mehr bewiesen. Sieht man von unserem Proporzpech im Obwaldner Landrat ab, können wir überall Erfolge verbuchen – sei das im Kanton Nidwalden, im Kanton Zürich oder im Kanton Freiburg, wo wir ohnehin stark sind.
All diese Erfolge zeigen: Wir sind gemeinsam auf dem richtigen Weg – für konstruktive Politik ohne Polarisierung.
Und auch wenn ich hier auf der Bühne stehe. Das ist unser gemeinsamer Erfolg, das ist euer Erfolg. Der Erfolg eurer täglichen Arbeit, in den Kantonalparteien, in den Sektionen, auf den Strassen und in den Ratsstuben und Parlamenten.
Vielen herzlichen Dank! Merci beaucoup! Grazie mille! Grazcha fich!
Liebe Delegierte
Im vergangenen November habe ich an unserer Delegiertenversammlung gesagt: Die Schweiz braucht mehr Zentrumspolitik, die Schweiz braucht mehr Mitte im Bundesrat.
Diese Aussage war keine Provokation – und schon gar keine Kriegserklärung wie von der FDP kritisiert. In einer Zeit, in welcher der Krieg nach Europa zurückgekehrt ist, hat das Wort Kriegserklärung einen neuen Beigeschmack.
Die Aussage ist einzig ein Bekenntnis zum politischen Wettbewerb. Wer Verantwortung übernimmt, muss diesen Anspruch stellen. Nehmen wir diesen Wettbewerb also kämpferisch, verantwortungsvoll, aber mit der nötigen Gelassenheit an.
Denn nur mit konstruktiver Politik können wir die grossen Herausforderungen meistern, vor denen die Schweiz steht.
Wir müssen Sicherheit gewährleisten, den Wohlstand sichern und zugleich den gerechten Zusammenhalt unseres Landes bewahren.
Für die Mitte ist klar: Das Volk hat Ja zu einer 13. AHV-Rente gesagt. Jetzt gilt es, diese zu finanzieren.
Wer eine neue Leistung will, aber die Finanzierung verweigert, handelt unredlich. Wer mit dem Gedanken spielt, den AHV-Fonds auszuhöhlen, um daraus später Verschärfungen für die Bevölkerung abzuleiten, handelt unfair. So macht man keine verantwortungsvolle Sozialpolitik.
Darum steht die Mitte für eine ehrliche Finanzierung der 13. AHV-Rente. Für einen tragfähigen Mix, insbesondere aus Mehrwertsteuer und Lohnbeiträgen. Nicht, weil das populär wäre. Sondern weil es ehrlich ist.
Genauso klar ist aber auch: Diese Finanzierung muss sozialverträglich ausgestaltet werden. Keine Mehrwertsteuer auf Mieten und Krankenkassenprämien. Keine oder nur eine sehr moderate zusätzliche Belastung bei Gütern des Alltags. Gerade der Mittelstand darf nicht übermässig belastet werden.
Mit der Finanzierung der 13. AHV-Rente ist die Arbeit nicht beendet. Wir müssen auch die langfristige Stabilität der AHV sichern. Wer heute eine Leistung beschliesst und morgen die strukturelle Reform verdrängt, handelt den kommenden Generationen gegenüber unverantwortlich.
Darum steht die Mitte bei der AHV für einen Mix aus Mehrwertsteuerprozenten und Lohnbeiträgen.
Darum unterstützt die Mitte aber auch die befristete Mehrwertsteuererhöhung für die Nachrüstung der Armee. Und darum verlangt die Mitte Massnahmen zur Steuerung der Zuwanderung.
Oft heisst es, die Erhöhung der Mehrwertsteuer sei unsozial. Das stimmt nicht. Die ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung sind bei rund 60 Prozent ihrer Ausgaben von der Mehrwertsteuer befreit. Und weitere 20 immerhin noch von 45 Prozent.
Dieser Weg ist sozialverträglich, ehrlich und pragmatisch. Und darum ist es der richtige Weg.
Liebe Delegierte der Mitte
Das gleiche gilt für die Sicherheitspolitik. Wer Verantwortung übernimmt, redet nicht von Sicherheit, ohne auch über eine umsetzbare Finanzierung zu sprechen.
Die Linken träumen weiter von einer Welt ohne Armeen. Und die Rechten predigen Aufrüstung, schweigen aber zu ihrer Finanzierung. Die Mitte geht einen anderen Weg: Wir stehen für eine Sicherheit ohne Alarmismus, für Wehrhaftigkeit ohne Pathos und für finanzielle Ehrlichkeit statt politischer Tricks.
Denn die Bedrohungslage hat sich verändert. Krieg in Europa, Cyberangriffe, Desinformation und Angriffe auf kritische Infrastrukturen sind heute Realität in Europa. Wer immer noch so tut, als könne die Schweiz einfach weitermachen wie bisher, handelt fahrlässig.
Für die Mitte ist klar: Die Schweiz braucht eine einsatzfähige Armee, die uns vor diesen Bedrohungen schützt.
Eine solche Armee gibt es aber nicht gratis. Wer mehr Sicherheit will, muss auch sagen, wie sie bezahlt wird. Die Mitte begrüsst und unterstützt daher die Arbeit von Bundesrat Martin Pfister und dem Gesamtbundesrat.
Geschätzte Anwesende
An der Frage von Wachstum, Zuwanderung und Lebensraum zeigt sich, ob Politik nur zuschaut, vielleicht sogar lieber nur Probleme bewirtschaftet oder ob sie bereit ist, die Zukunft unseres Landes verantwortungsvoll zu gestalten.
Wohnungsknappheit. Volle Züge. Stau auf den Strassen. Druck auf Schulen, Infrastruktur und Lebensraum. Viele Menschen in der Schweiz erleben jeden Tag Formen des Dichtestress. Als Mitte nehmen wir diese Sorgen ernst.
Aber nicht wie die SVP, welche mit Scheinlösungen wie der Chaos-Initiative die Schweiz isoliert, statt die Zuwanderung aktiv zu steuern und ihre Nebenfolgen zu drosseln. Sie setzt damit nicht nur den bilateralen Weg aufs Spiel, sondern gefährdet die Schweizer Wirtschaft und damit Arbeitsplätze – gerade bei den KMU.
Und wer Arbeitsplätze gefährdet, gefährdet letztlich Wohlstand, Stabilität und auch Sicherheit. Die Schweiz darf die Sorgen über die Zuwanderung nicht verdrängen. Aber sie darf sich dadurch auch nicht selbst in die Isolation treiben.
Wir brauchen eine Politik, die Wachstum steuert und seine grössten Nebenfolgen mindert. Mit mehr Wohnraum. Mit besserer Infrastruktur. Mit einem Arbeitsmarkt, der flexibler funktioniert.
Dass unsere Antwort im Parlament am Ende keine Mehrheit für einen direkten Gegenvorschlag gefunden hat, ändert nichts an unserer Aufgabe. Sie wird noch dringlicher.
Genau darum hat unsere Fraktion in der Frühlingssession verschiedene Vorstösse eingereicht: für ein nachhaltigeres Wachstum, weniger Abhängigkeiten, flexiblere Arbeitsmodelle, eine Entlastung der Verkehrsinfrastruktur und mehr bezahlbaren Wohnraum.
Liebe Delegierte
Die politischen Pole halten Wachstum für unnötig oder wollen es aus ideologischen Gründen abklemmen. Die Mitte geht einen anderen Weg: Wir wollen nicht einfach mehr, sondern besseres Wachstum. Stillstehen ist keine Option! Was die Schweiz braucht, ist ein gezieltes, qualitatives Wachstum.
Denn im Kern geht es um die Frage: Wie wollen wir auch in Zukunft Wohlstand schaffen?
Zu lange ist diese Debatte in unserem Land zu oberflächlich geführt worden. Zu oft wurde Wachstum nur in der Menge gedacht.
Gerade der Mittelstand erlebt, dass der Alltag herausfordernder wird, obwohl die Schweiz weiterhin erfolgreich ist.
Wir wollen den Wohlstand sichern. Auf nachhaltige Weise! Für uns bedeutet das: Mehr Innovation, mehr Produktivität, mehr Effizienz, bessere Organisation, klügere Technologien.
Wir sind ein erfolgreiches, aber auch ein kleines Land. Darum steht für die Mitte die Qualität im Zentrum. Qualität statt Quantität.
Und wenn wir über Wirtschaftspolitik sprechen, müssen wir zukünftig noch starker über KMU sprechen. Denn die KMU sind nicht irgendein Nebenschauplatz unserer Volkswirtschaft. Sie sind ihr Rückgrat.
Sie schaffen Arbeitsplätze. Sie bilden Lernende aus. Sie sorgen dafür, dass Wertschöpfung nicht nur in wenigen Zentren stattfindet, sondern im ganzen Land. Sie verbinden wirtschaftliche Leistung mit regionaler Verankerung und gesellschaftlicher Stabilität.
Wenn wir also von Wohlstand reden, dann reden wir immer auch darüber, welche Rahmenbedingungen wir unseren KMU bieten. Und auch hier müssen wir selbstkritisch sein. Viele KMU spüren heute einen immer grösseren Regulierungsdruck. Die Politik neigt hier leider zur Verschlimmbesserung.
Wenn ein deutscher Fussballer einst gesagt hat, was zählt, is auf’em Platz, dann heisst das im übertragenen Sinn: Nicht Formulare, nicht Regularien, nicht zusätzliche Einschränkungen zählen, sondern, was im Büro, auf der Baustelle oder in der Werkstatt geleistet wird.
Denn Wohlstand entsteht nicht dort, wo unternehmerische Energie im Papierkrieg versickert. Wohlstand entsteht dort, wo Ideen Wirkung entfalten können. Wo Leistung möglich bleibt. Wo Innovation nicht ausgebremst, sondern gefördert wird. Wo Betriebe investieren können, statt sich durch immer neue Auflagen zu kämpfen.
Erst vergangenen Dezember hat Mitte-Ständerat und Metallbauunternehmer Fabio Regazzi den Bundesrat mit einer Motion zu «Deregulierung mit System» beauftragen können. An diesen Erfolg wollen wir als Mitte anknüpfen.
Denn es ist doch offenkundig: Wir müssen die Arbeitswelt endlich den Realitäten des 21. Jahrhunderts anpassen. Viele Tätigkeiten lassen sich heute anders organisieren als noch vor zwanzig oder dreissig Jahren.
Flexible Arbeitsmodelle, Remote-Arbeit oder branchenspezifische Lösungen bei Arbeitszeiten und Präsenz: All das ist keine Spielerei, sondern Teil einer modernen Produktivitätspolitik. Wer Arbeit flexibler organisiert, kann nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, sondern Fachkräfte im Arbeitsmarkt halten.
Er kann Druck aus dem Verkehrssystem nehmen. Arbeitsplätze stärker dezentralisieren. Dazu beitragen, dass Wertschöpfung nicht nur in wenigen urbanen Zentren stattfindet, sondern überall im Land. Auch das ist eine Antwort auf Dichtestress. Und ein Zeichen für den Zusammenhalt unseres Landes!
Dasselbe gilt für den Wohnungsmarkt. Wenn wir Wachstum politisch verantworten wollen, dann dürfen wir die Frage des Wohnraums nicht länger vor uns herschieben.
Es braucht eine schnellere und konsequentere Verdichtung, dort, wo sie sinnvoll ist. Es braucht Aufstockungen, Ergänzungsbauten und Verfahren, die nicht alles blockieren. Und es braucht endlich mehr Entschlossenheit auf allen staatlichen Ebenen.
Die Antwort der Mitte besteht nicht im Lamentieren und im Abschotten. Sie besteht darin, die Dinge zusammenzudenken: Zuwanderung. Wohnraum. Infrastruktur. Produktivität. Innovation. Arbeitsmarkt. KMU. Lebensqualität.
Einzig die Frage zu stellen, wie viele Menschen in unserem Land Platz finden, ist viel zu einfach. Die eigentliche Frage ist doch: Wie viele Menschen brauchen wir für ein qualitatives Wachstum, für unseren Wohlstand und wie organisieren wir das Miteinander?
Für die Mitte ist klar: Wir wollen eine Schweiz, die wirtschaftlich stark bleibt, weil sie klüger wächst. Und eine Schweiz, die versteht: Nachhaltiges Wachstum ist die intelligentere Form des Wachstums.
Das ist der Weg der Mitte. Dieser Weg ist unbequem. Aber es ist der Weg der Verantwortung. Und genau deshalb ist es der richtige Weg.
Geschätzte Mitte-Mitglieder
Ich habe zu Beginn über die jüngsten Erfolge unserer Partei vom 8. März gesprochen. Wir alle wissen aber, dass es am 8. März nicht nur Erfolge gegeben hat.
Gemeinsam haben wir gegen die Individualbesteuerung das Referendum ergriffen, gemeinsam haben wir gekämpft. Wir waren präsent, wir waren engagiert. Und trotzdem hat es zum Schluss nicht ganz gereicht. Das Narrativ «Endlich die Heiratsstrafe abschaffen» war zu stark. «Ja, ich will» wurde zum Slogan vieler.
Und er ist es immer noch.
Ja, wir wollen! Die Heiratsstrafe abschaffen! Ja, wir wollen! Die Heiratsstrafe gerecht abschaffen! Denn seit dem 8. März geht es nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie!
Sämtliche Gremien der Mitte haben sich in den letzten drei Wochen intensiv Gedanken gemacht und alle sind zum gleichen Schluss gekommen: Das Schweizer Volk soll über die gültig zustande gekommene Fairness-Initiative abstimmen dürfen.
Nach dem «Ob» soll sich das Volk zum «Wie» äussern können.
Wir sind überzeugt: Das «Wie» der Mitte ist moderner, gerechter und einfacher. Es passt zu Modellen, die sich im Lauf des Lebens wandeln und lässt Paaren Freiheiten in der Lebensgestaltung. Und es verhindert, dass vielen Konkubinatspaaren mit Kindern kantonale Steuervorteile gestrichen werden.
Wer gestern Vollzeit gearbeitet hat, möchte morgen vielleicht sein Pensum reduzieren, um sich um Kinder zu kümmern, eine Weiterbildung zu machen, seine Eltern zu pflegen oder einfach, um sich eine Auszeit zu gönnen. Diese Wahlfreiheit sollen die Menschen in der Schweiz haben, ohne dafür steuerlich bestraft zu werden
Wir wollen insbesondere weder Familien- noch Care-Arbeit steuerlich bestrafen. Wir wollen, dass Ehepaare ihr Leben frei gestalten können müssen, ohne steuerliche Nachteile über sich ergehen lassen zu müssen.
Dass die Mitte-Frauen sich als Erste für ein Festhalten an der Mitte-Initiative stark gemacht haben, war für die Entscheidgremien ein wichtiges und deutliches Zeichen. Aber auch die Hunderten von Zuschriften besorgter Bürgerinnen und Bürger haben uns motiviert, weiterzukämpfen und der Schweizer Bevölkerung die demokratische Möglichkeit zu geben, über unsere Volksinitiative abzustimmen.
Liebe Delegierte
Für mich geht es bei dieser Steuerfrage um mehr als nur technische Argumente. Es geht auch um die Werte, die wir vermitteln wollen. Um eine Grundhaltung unserer Partei.
Als Mitte stehen wir für weniger Ich und mehr Wir. Individualität ist nicht alles. Denn Gesellschaft ist Gemeinschaft. Und Gemeinschaft ist Solidarität. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in Partnerschaften.
Die Alternative für uns wäre es, abseits zu stehen und die Probleme bei der Umsetzung zu beobachten und zu kritisieren. Denn schon heute ist absehbar: Die praktischen, administrativen und finanziellen Probleme bei der Umsetzung der Individualbesteuerung werden gross sein.
Nur, das ist nicht die Politik der Mitte. Und das darf nicht die Politik der Mitte sein. Wir wollen gestalten und guten Ideen zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu gehört es auch, den Menschen in unserem Land eine echte Auswahl zu bieten.
Das ist kein Widerspruch zum Volksentscheid, sondern gelebte Demokratie. Wenn es verschiedene Wege zu einem gemeinsamen Ziel gibt, dann ist es richtig, dass die Stimmbevölkerung über beide abstimmen kann, wenn nun leider auch gestaffelt. Für die Mitte wäre es demokratiepolitisch richtig gewesen, gleichzeitig über beide Konzepte zu entscheiden.
Packen wir es an. Überzeugen wir gemeinsam die Schweiz, dass es eine modernere, gerechtere und einfachere Möglichkeit zur Abschaffung der Heiratsstrafe gibt!
Geschätzte Delegierte, liebe Freundinnen und Freunde der Mitte
Kritik gehört zur Politik. Das muss man aushalten. Vor allem dann, wenn man überzeugt ist, das Richtige zu tun. Für seine Ideen zu kämpfen, bedeutet, sich für sein Land zu engagieren.
Und die Mitte ist bereit, für ihre Ideen zu kämpfen, egal ob gegen die Chaos-Initiative oder für eine gerechtere Abschaffung der Heiratsstrafe. Denn Zentrumspolitik bedeutet, nicht den bequemsten, sondern den besten Weg zu wählen. Es sind konkrete Inhalte, die den Menschen helfen, nicht Schlagzeilen.
Es ist daher nicht Aufgabe der Mitte, nach links und rechts zu schauen. Es ist die Aufgabe der Mitte, voranzugehen und Links und Rechts von unseren Ideen zu überzeugen. Die Schweiz, Europa, ja die Welt brauchen mehr konstruktive Zentrumspolitik! Und damit auch mehr Mitte!
Darum gehen wir mit Mut, Stolz und Zuversicht hinaus. Gehen wir zu den Menschen. Hören wir ihnen zu. Reden wir Klartext. Und zeigen so der Schweiz: Mit einer starken politischen Mitte wird es besser!
Herzlichen Dank. Es lebe die Mitte!
